Höre auf deine Intuition

Der Impuls Blogbeiträge zum Thema Coaching bzw. Persönlichkeitsentwicklung zu schreiben kommt immer wieder.

Wenn sich also die Intuition meldet, heißt es für mich heute zuhören und agieren. Damit habe ich gleich ein Thema. Was ist das eigentlich - Intuition?


Das sagt Wikipedia:

Intuition ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen. Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklungen. Der die Entwicklung begleitende Intellekt führt nur noch aus oder prüft bewusst die Ergebnisse, die aus dem Unbewussten kommen.


Die Intuition meldet sich meines Erachtens bei jedem etwas anders. Ich habe mich eine lange Zeit gar nicht drum gekümmert. Dann passierte z.B. etwas und ich mir fiel ein, dass ich das doch als Idee oder als Gedanken im Hinterkopf hatte. Dem hatte ich aber keine Bedeutung beigemessen und wieder vergessen..... Diese anfänglich sehr kleine und leise Stimme zu hören ist nicht so einfach. Es ist so leicht drüber hinwegzugehen - aber mit Übung geht es. Übung macht den Meister - und es stimmt auch wenn ich diesen Satz häufig nicht mehr hören mochte. Als Baby beim Laufen lernen fallen wir auch immer wieder hin und stehen immer wieder auf bis wir endlich alleine stehen und laufen können. So ist und bleibt es immer......


Zurück zur Intuition - dieser leisen Stimme Aufmerksamkeit schenken, sie wertschätzen und danach handeln ist dann das Sahnehäubchen.

In meinen 20ern hatte ich immer ein Ziel - auch das war mir nicht immer bewusst - ich bin meinen Impulsen gefolgt und action..... Einen neuen Job gesucht, tolle Reisen geplant, immer auf der Suche nach etwas...... Irgendwann hatte ich dann alles was ich mir vorstellen konnte gefunden (bewusst war es mir anfangs auch nicht) und hatte keine großen Ziele mehr. Die Idee, dass ich intuitiv gehandelt und vieles richtig gemacht hatte, kam mir erst viele Jahre später.


Dann übernahm das Leben und ich kam in alle möglichen Situationen, die man so gar nicht braucht. Die Kollegen, die Familie, "tolle" Freunde, die Kunden und irgendwann hatte ich nur noch das Gefühl im Hamsterrad zu stehen und da nicht mehr rauszukommen. Ab und zu dann ab ins schwarze Loch. Als mir das mit dem Hamsterrad klar wurde - war ich entsetzt, denn mich irgendwelchen Sachzwängen oder anderen aufgezwungenen Dingen zu "unterwerfen" steht auf dem Tabu-Index. Also nicht meine Art.


Da wieder herauszukommen hieß mir ein Ziel zu setzen. Aber welches? Dann bekam ich die Empfehlung, dass ich mir, wenn ich kein großes Ziel habe, mir eines wünsche möge. Auch das war nicht so einfach, denn es muss ja mein Ziel und sinnvoll sein.....


Wayner Dryer sagte neulich in einem Video, Spiritualität für ihn wäre jeden Tag ein wenig besser zu werden als am Tag davor. Das kann ich voll unterschreiben. Denn die Suche nach meinem Besseren ICH beginnt auch wieder mit der Reflektion des Ist-Zustandes.


Was kann ich z.B. tun, um besser zu werden?

  • Das geht mit den guten Rat-Schlägen los, die man so raushaut.

  • Nur antworten wenn du gefragt wirst....

  • Höre ich dem anderen wirklich zu oder will ich nur meine Geschichte loswerden.

  • Aktives zuhören will gelernt sein und es bringt viel Wertschätzung und Dankbarkeit. Empathie kann man lernen.

  • Kann ich mich wehren, wenn ich mich genötigt fühle etwas zu tun, was ich nicht tun will?

  • Weide ich mich in meinem Unglück und liebe es Opfer zu sein?

  • Klar kann man was tun. Als erstes - einfach mal drüber reden. Häufig ist es nicht so gemeint und wenn doch gibt es ggfls. Klärungsbedarf....

  • Auf Blockaden und Glaubenssätze achten.

  • Diese überprüfen, annehmen und ggfls. in die Veränderung schicken.

  • Auf die innere Stimme, die Intuition hören.

Das muss geübt werden. Aus lauter Frust hab ich meinem geistigen Team da oben irgendwann gesagt, ich möchte merken/spüren, wenn es ein intuitiver Gedanke ist oder etwas was ich mir abgewöhnen will ist....... Und? Ich fing an zu stolpern. Das war dann echt zum Lachen.... und ich bat um eine Alternative. Wollte nicht fallen.

Also der Intuition zu lauschen geht für den einen einfach und der andere muss sich etwas plagen, um es festzustellen.

Dann heißt es üben. Das machen wir geschätzt unser ganzes Leben lang.

Danach heißt es entsprechend zu handeln.


Wie wunderbar wenn es dann klappt und ich das richtig gute Gefühl habe mich zu einem besseren und zufriedeneren Menschen zu entwickeln. Ich kann mich dann über die vielen kleinen Dinge freuen und strahlen.


Bis die Tage

Ina




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