Von Seele zu Seele - eine Coaching Erfahrung
- 10. Dez. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Juni
Ein Gespräch, das anders war
Es gibt Momente in meiner Arbeit, die mich noch lange beschäftigen. Nicht weil sie dramatisch waren – sondern weil in ihnen etwas Echtes sichtbar wurde.
Eine Frau sprach mit mir. Sie wartete auf einen Therapieplatz, hatte Angst vor der Zeit bis dahin. Nach ein paar Minuten wurde klar: Ihre Verlustängste hatten sich im Laufe der Jahre so sehr ausgeweitet, dass sie zum Mittelpunkt ihres Lebens geworden waren. Ohne dass sie es so gewollt hatte.
Der Moment, der alles veränderte
Ich fragte sie irgendwann direkt:
"Möchtest du kein selbstbestimmtes Leben führen?"
Ihre Antwort kam sofort:
"Dann ist man doch ganz alleine."
Ich war einen Moment still. Dann sagte ich ihr, was ich wirklich dachte: Selbstbestimmung und Verbindung schließen sich nicht aus. Im Gegenteil – erst wenn wir uns selbst kennen und annehmen, können wir echte Verbindungen eingehen.
Was in diesem Gespräch passierte
Ab diesem Moment sprachen wir anders miteinander. Etwas öffnete sich. Begriffe, die sie vielleicht schon gehört hatte – Selbstverantwortung, den eigenen Körper spüren, sich selbst sein – fielen plötzlich auf fruchtbaren Boden.
"Das hat mir so noch niemand gesagt", sagte sie. Ihre Stimme klang schon anders. Lebendiger.
Es war kein großes Coaching-Programm. Kein mehrstündiges Tiefenarbeiten. Es war ein Gespräch – zur richtigen Zeit, mit der richtigen Frage.
Was ich daraus mitnehme
Coaching auf Seelenebene braucht keine perfekten Bedingungen. Es braucht Offenheit, Präsenz – und manchmal eine Frage, die jemand so noch nie gehört hat.
Diese Begegnung erinnert mich immer wieder daran, warum ich diese Arbeit tue.
→ Du möchtest auch so ein Gespräch? Schreib mir einfach. mail@inarathje.com
Herzlichst,
Ina





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